Sie befinden sich hier: > Online Lexikon

Online Lexikon

Lexikon

Lexikon
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Arnold-Chiari-Malformation (ACM)

Die ACM gehört zu den häufigsten embryonalen Entwicklungsstörungen, 8 pro 100 000, und bildet sich in der 6.-10. Schwangerschaftswoche aus.

Bei der ACM kommt es zu einer knöchernen Fehlbildung des Schädelrandes und der ersten Halswirbel (Blockwirbel). Durch diese knöchernen Veränderungen findet sich unter der Schädeldecke nicht genügend Platz, für einige der hinteren Hirnanteile (Kleinhirn, Kleinhirntonsillen).


Aufgrund dieses Platzmangels suchen sich diese einen neuen Platz und dieser ist dann der Übergang zwischen Schädel und Wirbelsäule. Durch das sogenannte Hinterhauptsloch , ragen dann die verdrängten Hirnanteile in den Spinalkanal der Wirbelsäule.
Aufgrund der unterschiedlichen Ausprägungen wird die ACM in die Typen I, II, III, IV unterteilt.

Weiter Informationen: www.syrinx-hessen.de



Zurück