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Morbus Bechterew

Viele Namen für eine Krankheit
Die Bechterewsche Erkrankung ist eine entzündliche Krankheit, die vor allem die Wirbelsäule betrifft. Sie heißt unter Ärzten auf lateinisch "Spondylitis ankylosans" oder (in Anlehnung an die englische Bezeichnung "ankylosing spondylitis") auch "ankylosierende Spondylitis " (abgekürzt AS).


Es handelt sich um eine chronische (nicht nur vorübergehende) rheumatische (vor allem das Bewegungssystem betreffende) Krankheit, die über entzündliche Prozesse zu einer knöchernen Einsteifung der Wirbelsäule führen kann (ankylosans = versteifend). Sie kann aber auch die übrigen Gelenke oder andere Organe des Körpers befallen. Sie gilt bis heute als unheilbar, läßt sich aber in ihrem Verlauf ganz entscheidend beeinflussen.

Im deutschen Sprachraum, in Skandinavien und in Osteuropa hat sich daneben die Bezeichnung "Morbus Bechterew " (MB) eingebürgert (Morbus ist ebenfalls lateinisch und bedeutet Krankheit). Dabei hat der russische Neurologe Wladimir Bechterew die Krankheit keineswegs entdeckt oder als erster beschrieben, sondern nur eine hierzulande besonders bekannt gewordene Beschreibung geliefert.


Weitere Informationen: http://www.bechterew.de

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