Selbsthilfe-Online


Selbsthilfe behinderter und chronisch kranker Menschen in Deutschland

Druckdatum: 24.01.2018
Erstellungsdatum: 08.11.2004

"Ambulante Dienste und Möglichkeiten Persönlicher Assistenz in Deutschland"
... nennt Isabelle Büchner ihren Praxisbericht. Wenn der Bericht aus dem Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung käme hätten wir ihn gleich in den neuen Bereich "Märchenstunde" einsortiert - aber er kommt aus der Fachhochschule Hildesheim / Holzminden. Schauen Sie also selbst.

Fachhochschule Hildesheim / Holzminden
Fachbereich Sozialwesen
Praxisbericht

Projekt: "Möglichkeiten selbstbestimmten Lebens für Menschen mit funktionellen Einschränkungen"

Text Isabelle Büchner
Leiter: Ingolf Österwitz (?)

Hildesheim, Februar 1997

Inhalt

I Entwicklung von ambulanten Diensten in Deutschland und derzeitiges Angebot
II Persönliche Assistenz - eine Möglichkeit zur selbstbestimmten Lebensführung
III Rolle des Pflegeversicherungsgesetzes (SGB XI) im Hinblick auf die persönliche Assistenz
IV Bericht über die Exkursion des Projekts - IL zur Hamburger Assistenzgenossenschaft (H.A.G.)
V Bericht über die Exkursion des Projekts - IL zur SELAM Initiative in Oldenburg

Literaturverzeichnis



I Entwicklung von ambulanten Diensten in Deutschland und derzeitiges Angebot

Die ambulanten Dienste sind mittlerweile nicht mehr aus dem Bereich der Alten- und Behindertenarbeit wegzudenken. Durch sie wurden in Deutschland erst Alternativen zur stationären Unterbringung und zur Pflege durch Familienangehörige möglich.

Seit Ende der 60er Jahre hat sich die Kritik an stationären Einrichtungen mit ihrem totalen Charakter und isolierenden Lebensbedingungen zunehmend verstärkt. Besonders die Forderungen der Psychiatrie-Enquete des Deutschen Bundestages (1975), eine ambulante sozialpsychiatrische Versorgung aufzubauen, verlieh der Kritik den nötigen Nachdruck. Hinzu kam , daß Anfang der 80er Jahre auch von Menschen mit funktionellen Einschränkungen vehement das Recht auf Autonomie und Selbstbestimmung gefordert wurde. Hiermit wurde die Notwendigkeit von ambulanten Hilfen auch auf den Bereich der Behindertenarbeit ausgedehnt.

Ungefähr 60 - 90% der Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen leben in der häuslichen Umgebung bei ihren Familien, und die Familienangehörigen übernehmen einen Großteil der Unterstützung und Pflege. Die pflegenden Personen sind dadurch meistens auch in ihrer persönlichen Lebensgestaltung eingeschränkt. Durch dieses offensichtliche "Opfer" entsteht ein Abhängigkeitsverhältnis, das ständige Unzufriedenheit bzw. extreme Dankbarkeit / Unterwürfigkeit bei den zu pflegenden Personen hervorrufen kann. Ambulante Dienste stellen also nicht nur eine Alternative zur stationären Unterbringung dar, sondern ermöglichen somit auch ein Leben in den eigenen vier Wänden ohne Abhängigkeit von anderen Familienangehörigen.

Während hier die Menschen mit funktionellen Einschränkungen für ambulante Dienste "kämpften", die hilfeabhängigen Personen ein weitgehend selbstbestimmtes Leben ermöglichen , entstanden ebenso ambulante Hilfen , die der Familienentlastung dienen. Die Bundesvereinigung der Lebenshilfe entwickelte Ende der 80er Jahre das Konzept der "Familienentlastenden Dienste". Diese Form des ambulanten Dienstes richtet sich somit vorrangig an die pflegenden Familienangehörigen. Im Folgenden werde ich nun das derzeitige Angebot an ambulanten Diensten in Deutschland kurz darstellen .

Individuelle Schwerstbehindertenbetreuung (ISB)

Diese Angebot ist zur Zeit die einzige Unterstützung, die auch funktionell eingeschränkten Menschen mit sehr umfangreichen Hilfebedarf (auch rund-um-die-Uhr) ein eigenständiges Leben ermöglicht. Die Unterstützung bezieht sich auf alle Lebensbereiche, also nicht nur auf die körperliche Pflege, sondern auch auf Hilfen im Haushalt , bei der Berufstätigkeit und in der Freizeit.

Diese umfangreichen Hilfen können nur finanziert werden, weil sie hauptsächlich von Zivildienstleistenden (ZDL) durchgeführt werden. Die ZDL sind bei bestimmten Hilfsorganisationen angestellt, die die ISB Plätze den funktionell eingeschränkten Personen anbieten. Die Ersatzdienstpflicht und die geringe Bezahlung bilden hier die Basis für das Angebot der ISB.

Aber gerade der Einsatz von Zivildienstleistenden stößt bei den Betroffenen auf Kritik. Ein negativer Aspekt ist z. B. der häufige Wechsel der Zivildienstleistenden durch Beendigung des Ersatzdienstes und die damit verbundene Angst, evtl. keinen ZDL mehr zu bekommen. Es stehen immer nur eine bestimmte Anzahl von ISB Plätzen zur Verfügung ( 1992: 3801 Plätze), die zudem auch immer weniger werden. Somit steht nicht für alle Menschen mit funktionellen Einschränkungen ein ISB Platz bereit, und die betreffende Person muß den ZDL, der ihr zugeteilt wird auch akzeptieren. Besonders dieser Aspekt wird von den weiblichen Betroffenen als eine unzumutbare Situation empfunden. Sie sind automatisch auf die männlichen ZDL angewiesen, was sich gerade bei Hilfen im Bereich der täglichen Körperpflege als Belastung herausgestellt hat. In einigen Erfahrungsberichten Betroffener wird ebenfalls das Alter der ZDL und die damit einhergehende geringe Lebenserfahrung als hinderlich in der Zusammenarbeit angesehen. Hier spielt jedoch weniger die fehlende Qualifikation eine Rolle, sondern vielmehr der Punkt, daß während des Zivildienstes in vielen Fällen zum ersten Mal Verantwortung übernommen werden muß.

Aufgrund dieser vorhandenen Schwierigkeiten und dem Rückgang der ZDL, werden seit 1988 vereinzelt auch Honorarkräfte, Praktikantinnen im freiwilligen sozialen Jahr etc. eingestellt.

Sozialstationen

Diese Form ambulanter sozialpflegerischer Dienste ist zur Zeit die meist verbreiteste in Deutschland. In diesem Bereich ist die Anzahl der privaten Anbieter in den letzten Jahren enorm angestiegen, so daß hier ein ausreichend großes Angebot besteht.

Die Personalqualifikation reicht von examinierten Krankenschwestern bis zu ungelernten Honorarkräften. Die Leistungen der Sozialstationen beinhalten medizinische Behandlungspflege, Grundpflege, hauswirtschaftliche Hilfeleistungen aber auch andere mobile Hilfsdienste (siehe MSHD) sowie Hilfsmittelverleih. Diese Angebote der Sozialstationen sind in erster Linie auf den Bedarf älterer pflegebedürftiger Menschen sowie auf Personen, die nach einem Krankenhausaufenthalt zu Hause noch übergangsweise Unterstützung benötigen , zugeschnitten.

Unter dem Gesichtspunkt einer möglichst selbstbestimmten Lebensführung ist dies keine optimale Lösung. Die Person, die Unterstützung benötigt hat bei diesem Angebot in der Regel kein vorrangiges Mitspracherecht, was die Pflegekraft sowie den Zeitpunkt der Pflege betrifft. Da die Pflegekräfe für mehrere Personen zuständig sind, die zu ähnlichen Zeiten Hilfe benötigen ( z. B. morgens beim Aufstehen und Waschen) und darüber hinaus in unterschiedlichen Gebieten wohnen, stehen bei der Koordination der Pflege die Interessen der Sozialstationen eindeutig im Vordergrund. Es kann nur in seltenen Fällen auf individuelle Wünsche eingegangen werden.

Des weiteren läßt die Abrechnungsform nach Leistungskomplexen wenig Flexibilität in der Hilfeart zu, da hier alle Handreichungen eines Komplexes genau festgeschrieben sind. Der Grundpflegekomplex z.B. "Große Pflege" umfaßt:

    1. Hilfe beim Aufsuchen und Verlassen des Bettes
    2. An- / Auskleiden
    3. Waschen /Duschen
    4. Rasieren
    5. Mund- und Zahnpflege
    6. Kämmen
Dieser Komplex wird mit 400 Punkten abgerechnet und kostet 30,40 DM (monatlich durchschnittl. 912 DM) . Im Vergleich dazu beinhaltet z.B. der Leistungskomplex "Kleine Pflege" kein Rasieren und nur "Teilwaschen" anstelle von "Waschen/Duschen". Hierfür werden 250 Punkte berechnet und als Kostenpunkt 19 DM verlangt (monatl. 570 DM). Auch, wenn nur Teile eines Komplexes erfüllt werden, wird dieser in voller Höhe in Rechnung gestellt. Für die einzelnen Komplexe gibt es offiziell keine Zeitangaben. Hier bestimmt der Zeitdruck der Pflegekraft durch routinierte Abläufe die Dauer der Hilfe.

An dieser Stelle möchte ich noch erwähnen , daß kleine Handreichungen etc. , die über die abrechenbaren Leistungskomplexe hinaus zu erledigen sind, durchaus auch von Pflegekräften unentgeltlich übernommen werden. Das hängt jedoch im wesentlichen von der Pflegekraft ab.

Auch, wenn hier keine optimalen Voraussetzungen für ein selbstbestimmtes Leben vorhanden sind, ist die häusliche Pflege über Sozialstationen derzeit für Menschen mit funktionellen Einschränkungen meist immer noch die einzige Möglichkeit ausreichend Unterstützung zu bekommen ( siehe Kapitel "Rolle des Pflegeversicherungsgesetzes" ).

Mobile Soziale Hilfsdienst (MSHD)

Dieses Angebot ist eine Ergänzung zu den ambulanten pflegerischen Diensten und diesen meist auch angegliedert. Sie beinhalten dementsprechend keine "Körperpflege" sondern umfassen nur Dienstleistungen wie z.B. Hilfen im Haushalt, Verpflegungs- und Reinigungsdienste sowie Fahr- bzw. Begleitdienste. Durchgeführt wird die Unterstützung von Zivildienstleistenden, Frauen im freiwilligen sozialen Jahr, Praktikannten etc.. Dieses ergänzende Angebot, das maximal 20 Stunden die Woche gewährt wird, wäre eine Form, die Menschen mit funktionellen Einschränkungen die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ermöglichen könnte. Allerdings besteht hier im Hinblick auf die Organisation der MSHD die gleiche Problematik wie bei den Sozialstationen. Die Hilfskraft ist ebenfalls für mehrere Personen zuständig und ihre Arbeitszeit wird von der Einsatzleitung des angegliederten ambulanten Dienstes eingeteilt. Somit hat der Betroffene wiederum nur einen geringen Einfluß auf den Zeitpunkt der Unterstützung.

Familienentlastende Dienst (FED)

Der Familienentlastende Dienst unterscheidet sich im Ansatz von den anderen Angeboten. Während es den bereits vorgestellten Diensten um die reine Versorgung der funktionell eingeschränkten Personen geht, beinhaltet der Familienentlastende Dienst vorrangig die Unterstützung der Familien mit intellektuell und / oder funktionell eingeschränkten Kindern.

Gerade diese Familien sind Mehrbelastungen ausgesetzt, die sich z.B. aus der besonderen Problemstellung der finanziellen Absicherung oder der Erziehung ergeben. Viel schwerwiegender ist jedoch die hohe psychische und physische Beanspruchung der Eltern bzw. der "Hauptpflegekraft". Hinzu kommt noch , daß die Eltern z.B. in ihrer Freizeitgestaltung, wenn sie überhaupt " freie Zeit" haben, stark eingeschränkt sind. Somit ist es sehr wichtig die Selbsthilfekräfte der Familie durch rechtzeitige Entlastung zu stärken, und darüber hinaus Freiräume zur individuellen Gestaltung für die Eltern sowie für die Kinder zu schaffen. So kann man ebenfalls schwerwiegenden Schäden vorbeugen, wie z. B.einer frühzeitigen Heimunterbringung aufgrund der elterlichen Überbelastung oder aber anderen medizinischen Folgeschäden der Überbelastung.

Diese immer deutlicher werdende Problematik veranlaßte die Bundesvereinigung der Lebenshilfe für geistig Behinderte Anfang der 80er Jahre ein Konzept für Familienentlastende Dienste zu entwickeln. Ihren Bemühungen ist es zuzuschreiben, daß diese Form des ambulanten Dienstes allgemein Anerkennung fand.

Man kann die Familienentlastung auf zwei unterschiedlichen Ebenen beanspruchen. Einmal besteht die Möglichkeit der Kurzzeitunterbringung des beeinträchtigten Familienangehörigen in einem Heim oder einer Ferieneinrichtung. Des Weiteren besteht die Möglichkeit verschiedene Angebote im Rahmen ambulanter Entlastung in Anspruch zu nehmen. Die Entlastung kann darin bestehen Aufgaben im Haushalt abzugeben, sie kann auch (aber nicht hauptsächlich) pflegerische Hilfen umfassen oder aber "Babysitter - Diensten" entsprechen, wenn die Eltern abends weggehen wollen. Ebenso stehen häufig Unternehmungen mit der beeinträchtigten Person im Vordergrund. Die Schwerpunkte des FED sind jedoch regional unterschiedlich und hängen einerseits von dem Personal des FED ab (Pflegekräfte, ZDL, Honorarkräfte) und andererseits von den Bedürfnissen der Familien. Innerhalb der FED gibt es ebenso Fachkräfte, die für Beratungen und allgemeine Organisationen zur Verfügung stehen. Im Gegensatz zu den bisher vorgestellten ambulanten Diensten , planen und besprechen hier die Eltern den Zeitpunkt und den Umfang der Entlastung direkt mit dem entsprechenden Helfer . Diese individuelle Organisation erfordert sowohl zeitliche als auch räumliche Mobilität der Mitarbeiter des FED.

Die Kosten für den FED werden nur für eine geringe Stundenzahl getragen, somit bieten sie neben Kindergärten oder Schulen nur ein ergänzendes Angebot.

Sobald das beeinträchtigte Familienmitglied jedoch in einer eigenen Wohnung oder in einer betreuten Wohngruppe etc. lebt, entfällt die Grundlage des familienentlastenden Angebotes und der damit verbundende Leistungsanspruch. Deshalb ist diese Form des ambulanten Dienstes im Hinblick auf eine Unterstützung der selbstbestimmten Lebensführung nicht mehr ausbaufähig.



II Persönliche Assistenz Eine Möglichkeit zur selbstbestimmten Lebensführung

Wie sich zeigt sind die herkömmlichen Angebote im Bereich der häuslichen Pflege in Deutschland nicht für eine selbstbestimmte Lebensführung für Menschen mit unterschiedliche Einschränkungen geeignet.

Die Idee der persönliche Assistenz ist mit der Independent Living Bewegung in den USA in den 70er Jahren entstanden und gelang so auch mit der Selbstbestimmt- Leben - Bewegung in Deutschland an die Öffentlichkeit. Sie ist nur eine von mehreren Grundbedingungen, die geschaffen werden müssen, um Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen unabhängig von Art und Umfang der nötigen Unterstützung ein eigenverantwortliches Leben zu ermöglichen. Weitere Vorraussetzungen sind:

  • Zugänglichkeit von öffentlich genutzten Gebäuden und Beförderungsmitteln;
  • barrierefreies Wohnen in gewohnter Umgebung;
  • Schaffung von adaptierten Arbeitsplätzen;
  • Bereitstellung von orthopädischen und technischen Hilfsmitteln zur Erreichung größtmöglicher Mobilität im eigenen Wohnraum und in der Gesellschaft;
  • Assistenzleistungen als Hilfe beim täglichen Leben und bei derTeilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben ( wie bereits oben erwähnt)
Der Inhalt meiner Arbeit soll sich jedoch weiterhin ausschließlich mit dem Thema der persönlichen Assistenz beschäftigen, obwohl die anderen genannten Punkte für eine eigenständige Lebensführung ebenso wichtig sind.

Der Begriff "persönliche Assistenz steht für jede Art der persönlichen Hilfe, die es den Personen, die diese Assistenz benötigen, ermöglicht, ein unabhängiges und selbstbestimmtes Leben in der Gemeinschaft zu führen." Die Begriffe wie "Pflege" und "Hilfe" lassen die Ausführenden zu "selbstlosen Samaritern" werden und die Entgegennehmenden zu "passiven Empfängern" von Wohltätigkeit. Hingegen ist jemand der "Assistenz" benutzt, laut Swantje Köbsell, aktiv und trägt für das eigene Leben die Verantwortung. Obwohl ich diese Meinung durchaus verstehen kann, benutzte ich gelegentlich die Begriffe "Hilfe" und "Pflege" in meiner Arbeit weiter, da ich nur von "Assistenz" sprechen möchte, wenn sie auch im Sinne der IL - Bewegung gemeint ist. Es ist meiner Meinung, nicht richtig im Zusammenhang zum Beispiel von Sozialstationen den Begriff "Assistenz" zu gebrauchen. Das würde nicht den Tatsachen entsprechen.

Die persönliche Assistenz umfaßt bedarfsorientierte Unterstützungen bei der Körperpflege, bei Erledigungen im Haushalt, bei der Mobilität und Kommunikation sowie anderen alltäglichen Verrichtungen. Die Assistenz soll so beschaffen sein, daß das Leben nicht ständig von der Beeinträchtigung bestimmt wird, sondern daß genauso wie bei nicht beeinträchtigten Menschen eigene Interessen und Ziele verfolgt werden können.

Ein entscheidenes Kriterium der persönlichen Assistenz ist das Mitbestimmungsrecht der assistenzbedürftigen Person bei den Arbeitsbedingungen, damit die eigenständige Gestaltung des Alltags gewährleistet ist.

Die Personalkompetenz soll bei der betroffenen Person liegen . Daß heißt, daß sie sich die assistierende Person selbst auswählen kann. Da die beeinträchtigte Person Dritten gegenüber Bereiche ihrer Intimsphäre offenlegen muß, die andere eventuell nur gegenüber Vertrauenspersonen öffnen, muß der Assistenznehmer die Person seines Vertrauens selbst aussuchen können.

Da die Menschen im Umgang mit ihren Einschränkungen die längste und beste Erfahrung haben, muß bei ihnen auch die Anleitungskompetenz der Assistenten liegen. Die "Experten in eigener Sache" wissen am besten "wie" die Unterstützung erbracht werden muß.

Zur selbstbestimmten Lebensführung gehört auch die eigenständige Gestaltung des Alltages. Da dieser häufig durch die persönliche Assistenz bestimmt wird, muß die Organisation der Assistenz bei den Assistenznehmern liegen. Die Organisationskompetenz ermöglicht erst eine individuelle Lebensführung.

Entgegen der in Deutschland üblichen Praxis, müßten die funktionell eingeschränkten Menschen als Anspruchsberechtigte der Sozialleistungen auch frei über die ihnen zustehenden finanziellen Mittel verfügen können. Würde die Finanzkompetenz bei den betreffenden Personen liegen, könnten sie die Mittel flexibel und je nach ihren Bedürfnissen einsetzen. Deshalb ist es für die Inanspruchnahme einer persönlichen Assistenz wichtig, daß der Betroffene selbst über die Finanzen verfügen kann.

Die Raumkompetenz des Assistenznehmers ermöglicht eine Unterstützung in den eigenen vier Wänden, aber auch Begleitdienste außerhalb des Hauses, die somit ebenfalls individuell gestaltet werden können.

Des weiteren ist es noch wünschenswert, daß die Kontinuität der Assistenz gewährleistet ist. Durch eine regelmäßige Zusammenarbeit entsteht Vertrauen und die ständige Anleitung entfällt nach einiger Zeit. Als eingespieltes Team entsteht auch eine zuverlässige Basis.

Ebenso ist hier die Flexibilität der Assistenten Voraussetzung für ein effektives Arbeitsverhältniss. Die Assistenz ist für alle eventuell anfallenden Unterstützungen in ihrer Anwesenheit zuständig.

Mit Hilfe ausreichender Assistenz kann die Einschränkung der betroffenen Menschen kompensiert werden und ihnen somit volle Gleichberechtigung ermöglicht werden.

Diese Form eines "ambulanten Dienstes",wenn man überhaupt davon sprechen kann, ist in Deutschland aufgrund der geltenden Gesetze nur für einige Menschen mit einer funktionellen Einschränkung zugänglich. Das Modell der persönlichen Assistenz ist jedoch, wie zum Beispiel in Schweden, auch für alle betreffenden Personen durchführbar. Dort wurde 1994 ein "Assistenzgesetz (LSS)" eingeführt, daß allen Menschen mit Beeinträchtigungen unabhängig vom Umfang der notwendigen Unterstützung eine persönliche Assistenz zugesteht. In Deutschland ist hingegen 1995 das Pflegeversicherungsgesetz eingeführt worden, daß gerade für die selbstorganisierte Assistenz von Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen einige entscheidende Nachteile mit sich brachte.



III Rolle des Pflegeversicherungsgesetz (SGB XI) im Hinblick auf die persönliche Assistenz

Die Pflegekassen gewähren den Personen , die sich ihre Pflege selbst organisieren wollen ein Pflegegeld , dessen Höhe von der Pflegestufe abhängt, in die der Betroffene vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen ( MDK ) eingestuft worden ist. Wenn die Pflege über einen ambulanten Dienst, der von der Pflegekassen als Vertragspartner anerkannt ist, geleistet wird, dann gewährt die Pflegekasse die Pflegesachleistung. Die Abrechnung der Leistungen erfolgt direkt zwischen dem ambulanten Dienst und der Pflegekasse. Der Betrag der Pflegesachleistungen ( max. 2800 DM / 3750DM ) ist jedoch wesentlich höher als der des Pflegegeldes ( max. 1300 DM ). Dies ist eindeutig eine Benachteiligung von selbstbeschaffter Pflege durch Betroffene.

Darüber hinaus reicht das gewährte Pflegegeld nicht aus , um ausreichend Unterstützung zu organisieren. Die dadurch zwangsweise entstehenden Mehrkosten werden jedoch weder von den Pflegekassen noch von den zuständigen Sozialhilfeträgern (und bzw. andere zuständige Kostenträgern ) übernommen. Der Sozialhilfeträger erstattet ergänzende Mittel im Rahmen der "Hilfe zur Pflege" ( §§ 68,69 BSHG ) erst dann, wenn die vorrangigen Pflegesachleistungen ausgeschöpft sind. Somit kann das Pflegegeld nur dann gewährt werden, wenn keine weiteren Leistungen nach BSHG ( "Hilfe zur Pflege" ) erforderlich sind. Dies führt dazu, daß die unterstützungsbedürftigen Menschen keine andere Möglichkeit haben als ambulante Pflegedienste in Anspruch zu nehmen, um die notwendige Pflege zu bekommen. Dadurch geht jedoch auch ein großer Teil der Selbstbestimmung verloren, da man nun an die institutionell geprägte Pflege gebunden ist. Deshalb fordert die Interessenvertretung "Selbstbestimmt Leben" Deutschland e. V. die beeinträchtigten Personen, die ihre Unterstützung selbst organisieren, als Anbieter von Pflegesachleistungen anzuerkennen. Um derzeit die Zulassung durch die Pflegekassen zu bekommen, müssen folgende Kriterien erfüllt sein:

  • Der Pflegedienst muß unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten eine selbständig wirtschaftende Einrichtung sein.
  • Er muß unter ständiger Verantwortung einer "ausgebildeten Pflegefachkraft" stehen.
  • Sein Angebot muß ein breites Leistungsspektrum umfassen ( pflegerische sowie hauswirtschaftllich Unterstützung).
Des weiteren richtet sich das SGB XI nach dem "Grundsatz der Beitragsstabilität, d. h. die Pflegekassen dürfen nur Verträge über Art, Umfang und Vergütung von Leistungen schließen, soweit diese durch das Beitragsaufkommen gedeckt sind." Das hat unter anderem zur Folge, daß die Pflegesachleistunng in Höhe von 3750 DM für "Härtefälle" der Pflegestufe III nur bei max. 3 % der Personen mit Pflegestufe III gewährt werden kann. Auch, wenn eigentlich noch weitere Personen diesen Hilfebedarf hätten. Somit bestimmen nicht die bedarfsgerechten Leistungen den Beitrag, sondern der festgelegte Beitrag bestimmt den Leistungsumfang.

Die wesentlichen Grundzüge des Pflegeversicherungsgesetzes zeigen, daß man hier die beeinträchtigte Person nur auf ihre Pflegebedürftigkeit aus medizinischer Sicht reduziert hat. Es gilt die nötige Versorgung sicherzustellen, ohne dabei die Teilnahme am gesellschaftlichen und kulturellen Leben zu berücksichtigen, die für uns nicht Beeinträchtigte selbstverständlich ist. Um ausreichend Unterstützung zu bekommen, die eine Gleichberechtigung ermöglicht muß man sich jedoch erst durch den "Behördendschungel" kämpfen. Die Wenigsten haben allerdings ohne eine entsprechende Fachkraft die nötige Ausdauer dazu.

Dennoch gibt es in Deutschland einige Initiativen , die durch viel Engagement das Modell der persönlichen Assistenz verwirklichen konnten. Im Rahmen des Projekt "Möglichkeiten Selbstbestimmten Lebens für Menschen mit Funktionellen Einschränkungen" der Fachhochschule Hildesheim /Holzminden am Fachbereich Sozialpädagogik besuchten wir u.a. zwei dieser Initiativen, die ich im Folgenden näher beschreiben möchte.



IV Bericht über die Exkursion des Projekts - IL zur Hamburger Assistenzgenossenschaft (H.A.G.) am 11. 12. 1996

Die H.A.G. ist eine Initiative des Hamburger Vereins "Autonom Leben", der sich seit 1984 für ein würdiges und selbstbestimmtes Leben für Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen einsetzt. So eröffnete der Verein 1988 das Röpers Hofcafe und betreibt seit 1987 die Beratungsstelle in Altona.

Da in den Beratungsgesprächen immer wieder die Unzufriedenheit mit den bisher angebotenen ambulanten Diensten zum Ausdruck kam, entstand die Idee, einen ambulanten Dienst nach den Kriterien der Selbstbestimmt - Leben - Bewegung zu gründen. Eines der wichtigsten Ziele ist es, die bestehenden Machtverhältnisse umzuverteilen. D.h. die Macht, die der Hilfegebende aufgrund bestehender Strukturen besitzt, bewußt auf den Hilfenehmenden zu übertragen. Dazu gehört vor allem, daß der Hilfenehmende (=Assistenznehmer ) selbst bestimmt wann, wie, wo und besonders von wem er Hilfe (=Assistenz ) bekommt. Um ein Angebot von persönlicher Assistenz zu realisieren, diente die Bremer Assistenzgenossenschaft, die schon seit einiger Zeit besteht, als Vorbild. Die Form der Genossenschaft wurde gewählt, da sie eine feste Bindung der Mitglieder garantiert und eine demokratische Grundlage darstellt. Seit zweieinhalb Jahren hat die H.A.G. die Anerkennung als Genossenschaft, als gemeinnütziger Verein und ebenso die Anerkennung der Pflegekassen, die durch die Beschäftigung einer examinierten Krankenschwester ( hauptsächlich für die Koordination ) erreicht wurde.

Die Entstehung der H.A.G.ist in zwei Abschnitte zu teilen, einmal die Gründung der Genossenschaft sowie die Anerkennung als gemeinnütziger Verein. Zur Gründung der Genossenschaft mußten ca. 300 000 DM vorfinanziert werden. Die Hauptfürsorgestelle in Hamburg gab einen Zuschuß von 65 000 DM und von der "Lawitz - Stiftung",deren Ziel es ist, selbstverwaltete Betriebe zu fördern , wurde ein günstiges Darlehen angeboten. Zudem wurde über TRION, einer Geldberatungsgesellschaft, eine Privatperson vermittelt, die die restlichen 100000DM finanziert. Ein weiterer Bestandteil der Finanzierung ist natürlich auch der Erwerb von Genossenschaftsanteilen ( 1 Genossenschaftsanteil kostet 250 DM), wobei jedes Genossenschaftsmitglied unabhängig von den gekauften Anteilen nur eine Stimme in der Versammlung hat . Die H.A.G. hat zur Zeit 54 Genossenschaftsmitglieder, von denen 37 unterschiedliche Einschränkungen haben. Des weiteren gibt es derzeit 80 Betriebsmitglieder.

Die Genossen wählen in der Mitgliedsversammlung die Generalversammlung. Sie wählt wiederum aus ihren Mitgliedern den Vorstand , der mit der Geschäftsführung vertraut ist, sowie den Aufsichtsrat, der als Kontrollorgan neben der Generalversammlung steht. Zudem existiert noch eine Assistenz- nehmerversammlung, an der auch Assistenznehmer teilnehmen, die kein Genossenschaftsmitglied sind. So zählt diese Versammlung derzeit 20 Mitglieder, von denen nur ca. 1/3 Genossen sind.

  • Der geschäftsführende Vorstand der H.A.G. schließt mit den Menschen, die persönliche Assistenz in Anspruch nehmen wollen einen Assistenzvertrag, in dem die Verpflichtungen des zukünftigen Assistenznehmers sowie die Leistungen der H.A.G. festgelegt sind.
  • Die benötigten Assistenten werden entweder von der betreffenden Person selber oder zusammen mit der H.A.G. gesucht. Hierbei werden u.a. individuelle Stellengesuche erstellt. Die Assistenznehmer und die H.A.G. sind gemeinsam Arbeitgeber der Assistenz. Der größte Teil der Assistenten sind Teilzeitkräfte und Studenten, die nach BAT vergütet werden. ( Der Stundenlohn der Studenten liegt derzeit allerdings bei 18,68 DM. ) Zivildienstleistende sind als Assistenten nicht geeignet, da sie u. a. nicht langfristig, sondern nur zeitlich begrenzt zur Verfügung stehen.
  • Die Lohnbuchhaltung sowie andere organisatorische, arbeits- und versicherungs-rechtliche Dinge erledigt die H.A.G.und nicht der Assistenznehmer.
  • Eine wichtige Rolle der H.A.G. liegt in der Unterstützung bei den Verhandlungen mit den Kostenträgern über Art und Umfang der benötigten Assistenz . Dieser Bereich stellt sich gerade seit der Einführung der Pflegeversicherung als immer schwieriger heraus. Hierbei wäre es noch wichtig zu erwähnen, daß die H.A.G. mit den zuständigen Kostenträgern nicht, wie allgemein üblich, nach Leistungskomplexen abrechnet, sondern immer noch nach Stunden.
  • Bei Problemen zwischen Assistenznehmern und Assistenzgebern nimmt die H.A.G. eine vermittelnde Position ein und organisiert darüber hinaus regelmäßig Treffen zum Erfahrungsaustausch. Dieser Service soll vor allem die Qualität der Assistenz sichern. Die Qualität definiert sich hier allerdings in erster Linie durch einen geringen Assistenzwechsel.
Die H.A.G. ist ein ambulanter Dienst, der zeitlich sehr umfangreiche Assistenz ermöglicht und darüber hinaus auch Begleitdienste für Freizeit und Arbeit ermöglicht. Somit wäre es auch möglich, daß Menschen mit intellektuellen Einschränkungen Assistenz in Anspruch nehmen. Dies ist momentan in der H.A.G. jedoch noch nicht der Fall. Zur Zeit beschäftigt die H.A.G. zusammen mit den 20 Assistenznehmern 76 Assistenzgeber, die monatlich ungefähr 4500 Stunden Assistenz geben.

H.A.G.
Antonistraße 3
20359 Hamburg
Tel.: 040 311210 oder 311220



V Bericht über die Exkursion des Projekts - IL zur SELAM Initiative in Oldenburg am 22.01.1997

Die gemeinnützige Gesellschaft "Selbstbestimmtes Leben und Wohnen mit ambulanten Hilfen - SELAM" wurde 1991 gegründet. Sie ist ein Zusammenschluß von vier Vereinen ( 3 Vereine der Lebenshilfe für geistig Behinderte sowie die Oldenburger Kinderhilfe e. V. ) und entstand durch die Initiative von Eltern mit beeinträchtigten Kindern, die für ihre Kinder eine Alternative zu den bisherigen Wohnmöglichkeiten suchten. Dieser Ursprung in der Selbsthilfe einerseits und die Mitgliedschaft durch die Lebenshilfe im Paritätischen Wohlfahrtsverband andererseits führen dazu ,daß Kompromisse geschlossen werden müssen, bei denen man die urprünglichen Ziele jedoch nicht aus den Augen verlieren darf.

Insgesamt sind 63 Mitarbeiter bei SELAM beschäftigt. Darunter sind derzeit 8 Zivildienstleistende und 27 Vollzeitkräfte . Die restlichen Beschäftigten sind Teilzeitkräfte, wie zum Beispiel Studenten, die hier aufgrund der notwendigen Beständigkeit nicht als geringfügig beschäftigt gelten.

Angebote von SELAM

Der Familienentlastende Dienst wurde 1991 von der Lebenshilfe übernommen. Derzeit werden durch dieses Angebot 45 Familien entlastet. Der FED besitzt die Anerkennung der Pflegekassen und kann somit die Entlastung als Pflegesachleistung abrechnen, wenn der Betroffene in eine Pflegestufe eingestuft wurde. Die zu erbringenden "Leistungskomplexe" werden vorher mit den Eltern abgesprochen und für die dafür notwendige Zeit wird die Familie entlastet. Des weiteren kann auch über die "Verhinderungspflege" ( § 39 SGB XI ) abgerechnet werden. Die Betreuung findet nicht nur im familiären Rahmen statt, sondern auch an bestimmten Wochenenden außerhalb der Familie.

Der Mobile Soziale Hilfsdienste wurde ebenfalls von der Lebenshilfe übernommen. Er wird von Zivildienstleistenden durchgeführt und beinhalten unter anderem Schulfahrten, Betreuung im Hort etc.

Der Bereich Assistenz beim Wohnen ( ABW ) stellt ungefähr 75% der SELAM -Tätigkeit dar. Er wurde von SELAM selbst aufgebaut und bietet eine Alternative zum "ambulant betreuten Wohnen". Zur Zeit erhalten 39 Personen durch SELAM Assistenz beim Wohnen, von denen nach groben Schätzungen circa 2/3 intellektuelle Einschränkungen besitzen.

Durch vorbereitende Gespräche mit den betreffenden Personen werden verschiedene Daten erfaßt und unter anderem auch der notwendige Hilfebedarf zum selbständigen Wohnen besprochen. Bei den nötigen Anträgen zur Finanzierung des Hilfebedarfs erhält der Betroffene Unterstützung durch SELAM. Nachdem die Stundenanzahl des wöchentlichen Hilfebedarfs durch das Gesundheitsamt überprüft worden ist, wird der Bewilligungsbescheid der Sozialhilfeträger über den Anteil der "Hilfe zur Pflege" (§ 68 f. BSHG ) und den der "Eingliederungshilfe" ( § 39 ff BSHG) am Hilfebedarf gewährt.

Die SELAM hilft ebenfalls bei der Wohnungssuche. Die Wohnung wird jedoch von den zukünftigen Bewohnern angemietet. Derzeit wohnen 20 Personen allein in einer eigenen Wohnung, und die übrigen Personen leben in Wohngemeinschaften etc .

Um bei der ABW die Übersicht bei der Organisation zu behalten , sind die Mitarbeiter und Assistenznehmer im Bereich "Wohnen" in drei Gruppen eingeteilt. In jeder Gruppe sind 12 - 15 Personen, die ABW in Anspruch nehmen und mindestens eine pädagogische Kraft unter den Mitarbeitern.

Des weiteren bietet die SELAM noch Freizeitangebote im "Kiek in" an. Die Freizeitstätte ist nachmittags und abends geöffnet und wird von einer angestellten Person geleitet sowie von 20 - 30 freiwilligen Helfern unterstützt. Diese Art der Freizeitgestaltung wird sehr gut angenommen.

SELAM Gemeinnützige Gesellschaft mbH
Nadorster Straße 26
26123 Oldenburg
Tel.: 0441 82888



Literaturverzeichnis

-- Bundesministerium für Familie und Senioren ( BMfFS ), Hrsg.; "Familien und Familienpolitik im geeinten Deutschland - Zukunft des Humanvermögens",Fünfter Familienbericht , Bonn 1994

-- Bundesvereinigung der Lebenshilfe für geistig Behinderte e. V.; "Entlastende Dienste für Familien mit geistig behinderten Kindern,Jugendlichen und Erwachsenen"; Sonderdruck

-- Combrink, Barbara; "Behinderte Menschen sind Experten in eigener Sache" in : Blätter der Wohlfahrtspflege - Deutsche Zeitschrift für Sozialarbeit: Ausgabe 11 und 12 , Seite 324 - 327

-- Eisert, Solveig ; "Geschichte der ambulanten Dienste ( ISB / MSHD )" in: Persönliche Assistenz - Basis für das Studium - Tagungsdokumentation; Hrsg.: Interessengemeinschaft behinderter Studierender, AStA - autonomes Behindertenreferat, Johannes Gutenberg - Universität Mainz

-- Frehe, Horst; "Pflegeversicherung - Reform oder Alptraum!" in : Helioscope, Ausgabe : Herbst 1995, Seite 17/18

-- Frever, Uwe; "Anstellung von Pflegekräften im Privathaushalt" Rundbrief der Interessenvertretung "Selbstbestimmt Leben" Deutschland e. V. vom 22. 10. 1995

-- Klie, Thomas; "Pflegeversicherung" Vincentz Verlag ; 2. Auflage ; Hannover 1995

-- Köbsell, Swantje; "Persönliche Assistenz" in : Helioscope, Ausgabe : Sommer 1995 ; Seite 9

-- Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen; "Behinderte Menschen in NRW" Ausgabe 1993

-- Schulte, Eckart; "Persönliche Assistenz - Eine Möglichkeit zum selbstbestimmten Leben ?" ; Schriftliche Hausarbeit zur Diplomprüfung 1995

-- Windisch, M. / Miles - Paul, O.; "Offene Hilfen - Wege zum selbstbestimmten Leben Behinderter" Vertrieb : Fachbereich Sozialwesen an der Universität / Gesamthochschule Kassel ; 1. Auflage ; 1995

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